Latexhandschuhe: Vorteile, Nachteile, Latexallergie & Latex oder Nitril?
Share
Latexhandschuhe gehören bis heute zu den beliebtesten Einmalhandschuhen. Doch wann sind sie besser als Nitrilhandschuhe? Welche Vorteile und Nachteile haben Latexhandschuhe, und für welche Einsatzbereiche eignen sie sich? In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über Eigenschaften, Allergierisiken, Unterschiede zu Nitril sowie die wichtigsten Kaufkriterien.
Was sind Latex-Handschuhe?

Latexhandschuhe sind Einmalhandschuhe aus natürlichem Latex, auch Naturkautschuk genannt. Der Rohstoff wird aus dem Milchsaft des Kautschukbaums (Hevea brasiliensis) gewonnen und anschließend zu elastischen Schutzhandschuhen verarbeitet. Aufgrund ihrer hohen Flexibilität, ausgezeichneten Passform und ihres sehr guten Tastgefühls gehören Latexhandschuhe seit Jahrzehnten zu den meistverwendeten Schutzhandschuhen im professionellen Bereich.
Sie kommen unter anderem in der Medizin, Pflege, Zahnmedizin, Kosmetik, Gastronomie, Lebensmittelverarbeitung sowie bei vielen Reinigungs- und Hygienearbeiten zum Einsatz. Besonders bei Tätigkeiten, die ein präzises Arbeiten erfordern, werden Latexhandschuhe wegen ihrer hohen Fingerfertigkeit geschätzt.
Grundsätzlich wird zwischen gepuderten und puderfreien Latexhandschuhen unterschieden. Während gepuderte Modelle früher weit verbreitet waren, gelten heute puderfreie Latexhandschuhe als professioneller Standard. Sie reduzieren das Risiko von Pulverrückständen und können das Risiko latexbedingter Reizungen verringern. Aus diesem Grund werden in den meisten medizinischen Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen und Betrieben nahezu ausschließlich puderfreie Latexhandschuhe verwendet.
Trotz ihrer zahlreichen Vorteile sind Latexhandschuhe nicht für jeden geeignet. Menschen mit einer Latexallergie sollten auf latexfreie Alternativen wie Nitrilhandschuhe ausweichen. Für alle anderen bieten Latexhandschuhe eine hervorragende Kombination aus Tragekomfort, Elastizität und präzisem Tastgefühl und zählen deshalb bis heute zu den beliebtesten Einmalhandschuhen im professionellen Einsatz.
➡️ Mehr über die Unterschiede zwischen Latex, Nitril und Vinyl erfahren.
Vorteile von Latex-Handschuhen
Exzellentes Tastgefühl
Einer der größten Vorteile von Latexhandschuhen ist ihr hervorragendes Tastgefühl. Das elastische Material passt sich der Hand nahezu wie eine zweite Haut an und ermöglicht besonders präzise Bewegungen. Gerade bei medizinischen Untersuchungen, zahnmedizinischen Behandlungen, kosmetischen Anwendungen oder Laborarbeiten ist eine hohe Fingerfertigkeit entscheidend. Latexhandschuhe bieten hier eine ausgezeichnete Kontrolle und werden deshalb seit vielen Jahren von zahlreichen Fachkräften geschätzt.
Besonders geeignet für:
- Medizin und Pflege
- Zahnmedizin
- Kosmetikstudios
- Labore
- Präzise Handarbeiten
Hohe Elastizität und Reißfestigkeit
Latex zeichnet sich durch eine außergewöhnlich hohe Elastizität aus. Das Material lässt sich stark dehnen und kehrt anschließend wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Dadurch sitzen Latexhandschuhe eng an der Hand, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Gleichzeitig bieten sie eine hohe Reißfestigkeit und eignen sich auch für längere Arbeitseinsätze.
Vorteile im Arbeitsalltag:
- Sehr gute Passform
- Hohe Bewegungsfreiheit
- Reißfest und belastbar
- Angenehmer Tragekomfort
- Sicherer Sitz auch bei längerer Nutzung
Optimale Passform
Durch ihre natürliche Elastizität schmiegen sich Latexhandschuhe eng an die Hände an. Dadurch entstehen weniger Falten als bei vielen anderen Materialien, was den Tragekomfort erhöht und präzises Arbeiten erleichtert. Besonders bei Tätigkeiten mit feinen Bewegungen kann diese ergonomische Passform ein großer Vorteil sein.
Natürliches Material
Latex wird aus Naturkautschuk hergestellt und ist damit ein natürlicher Rohstoff. Im Vergleich zu vielen synthetischen Materialien kann Naturkautschuk unter geeigneten Bedingungen schneller biologisch abgebaut werden. Dennoch sollten gebrauchte Latexhandschuhe – insbesondere nach professionellem Einsatz – stets entsprechend der geltenden Hygiene- und Entsorgungsvorschriften entsorgt werden.
Die Nachteile von Latex-Handschuhen
Latexallergie – der wichtigste Nachteil
Der größte Nachteil von Latexhandschuhen ist das Risiko einer Latexallergie. Das im Naturkautschuk enthaltene Latexprotein kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen. Besonders Menschen, die beruflich regelmäßig Latexhandschuhe tragen, können im Laufe der Zeit eine Sensibilisierung entwickeln. Aus diesem Grund setzen viele Unternehmen heute auf latexfreie Nitrilhandschuhe, um das Allergierisiko für Mitarbeitende und Kunden zu reduzieren.
Mögliche Symptome einer Latexallergie:
- Hautrötungen
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Schwellungen
- Niesen oder tränende Augen
- Atembeschwerden
In seltenen Fällen können schwere allergische Reaktionen bis hin zu einer Anaphylaxie auftreten. Wer nach dem Tragen von Latexhandschuhen wiederholt Beschwerden bemerkt, sollte die Ursache ärztlich abklären lassen und gegebenenfalls auf latexfreie Alternativen umsteigen.
Besonders betroffen sind:
- Medizinisches Fachpersonal
- Pflegekräfte
- Zahnärzte und Zahnarzthelfer
- Mitarbeitende in Kosmetik- und Tattoo-Studios
- Personen mit häufigem Latexkontakt
Geringere Chemikalienbeständigkeit
Latexhandschuhe bieten einen sehr guten Schutz bei vielen hygienischen Anwendungen und überzeugen durch ihre Elastizität. Gegenüber zahlreichen Chemikalien, Ölen, Fetten und Lösungsmitteln ist Latex jedoch weniger beständig als Nitril. Deshalb sind Latexhandschuhe nicht für jede Tätigkeit die beste Wahl.
Nicht ideal für:
- Arbeiten mit Ölen und Fetten
- Industrie und Werkstätten
- Chemielabore
- Umgang mit aggressiven Chemikalien
- Bestimmte Reinigungsarbeiten
In diesen Bereichen werden häufig Nitrilhandschuhe eingesetzt, da sie eine höhere chemische Beständigkeit bieten und gleichzeitig latexfrei sind.
Kürzere Lagerfähigkeit
Latex ist ein Naturmaterial und reagiert empfindlicher auf äußere Einflüsse wie UV-Licht, Ozon und hohe Temperaturen. Werden Latexhandschuhe über längere Zeit falsch gelagert, kann das Material spröde werden und an Elastizität verlieren. Deshalb sollten sie stets kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Bei sachgemäßer Lagerung bieten hochwertige Latexhandschuhe jedoch über einen langen Zeitraum zuverlässigen Schutz und eine gleichbleibend hohe Qualität.
Latexallergie – Wer sollte Latex vermeiden?

Latexhandschuhe bieten ein hervorragendes Tastgefühl und eine hohe Elastizität. Dennoch sind sie nicht für jeden geeignet. Das im Naturkautschuk enthaltene Latexprotein kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen. Besonders Menschen, die regelmäßig Latexhandschuhe tragen, haben ein erhöhtes Risiko, im Laufe der Zeit eine Latexallergie zu entwickeln.
Zu den typischen Symptomen einer Latexallergie gehören:
- Hautrötungen und Juckreiz
- Hautausschlag oder Ekzeme
- Schwellungen an Händen oder Armen
- Niesen, tränende Augen oder Atembeschwerden
- In seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie)
Ein erhöhtes Risiko besteht insbesondere für:
- Medizinisches Fachpersonal
- Pflegekräfte
- Zahnärzte und Zahnarzthelfer
- Mitarbeitende in Tattoo- und Kosmetikstudios
- Personen mit häufigem Latexkontakt
Wer bereits unter einer Latexallergie leidet oder das Allergierisiko von Anfang an vermeiden möchte, sollte auf latexfreie Nitrilhandschuhe ausweichen. Nitrilhandschuhe bieten heute eine vergleichbar hohe Qualität, sind besonders reißfest und haben sich in Medizin, Pflege, Gastronomie, Tattoo-Studios und Kosmetik als moderner Standard etabliert.
Tipp: Treten nach dem Tragen von Latexhandschuhen regelmäßig Hautreizungen oder andere Beschwerden auf, sollte ein Allergietest beim Arzt durchgeführt werden. Bis zur Abklärung empfiehlt sich der Wechsel auf latexfreie Einmalhandschuhe.
Ausführliche Informationen zur Latexallergie, ihren Ursachen, Symptomen und geeigneten latexfreien Handschuh-Alternativen finden Sie in unserem Ratgeber "Latexallergie – Symptome, Ursachen und latexfreie Handschuh-Alternativen".
Gepuderte oder puderfreie Latex-Handschuhe?
Früher waren gepuderte Latexhandschuhe weit verbreitet, da sie sich leichter an- und ausziehen ließen. Heute gelten jedoch puderfreie Latexhandschuhe als professioneller Standard. Der feine Puder kann Latexproteine in der Luft verteilen und dadurch das Risiko allergischer Reaktionen erhöhen. Außerdem können Pulverrückstände Arbeitsflächen, Instrumente oder Lebensmittel verunreinigen.
Aus diesen Gründen werden in der Medizin, Pflege, Gastronomie, Lebensmittelverarbeitung und vielen weiteren professionellen Bereichen heute überwiegend puderfreie Latexhandschuhe verwendet. Sie bieten den gleichen hohen Tragekomfort, ein ausgezeichnetes Tastgefühl und eine optimale Passform – ohne die Nachteile gepuderter Modelle.
Die wichtigsten Unterschiede:
✅ Puderfreie Latexhandschuhe
- Geringeres Risiko für Latexallergien und Hautreizungen
- Höhere Hygienestandards
- Keine Pulverrückstände auf Händen, Instrumenten oder Lebensmitteln
- Standard in Medizin, Pflege, Kosmetik und Gastronomie
- Ideal für den professionellen Einsatz
❌ Gepuderte Latexhandschuhe
- Erhöhtes Risiko allergischer Reaktionen
- Pulver kann Arbeitsflächen und Lebensmittel verunreinigen
- Heute nur noch selten im professionellen Einsatz
- In vielen medizinischen Bereichen nicht mehr üblich
Sind gepuderte Latexhandschuhe verboten?
Gepuderte Latexhandschuhe sind grundsätzlich nicht verboten. Aufgrund des erhöhten Allergierisikos und der strengeren Hygieneanforderungen werden sie jedoch in vielen medizinischen Einrichtungen und professionellen Arbeitsbereichen kaum noch verwendet. Stattdessen gelten puderfreie Latexhandschuhe heute als moderner Standard.
Unser Tipp: Für den professionellen Einsatz empfehlen sich grundsätzlich puderfreie Latexhandschuhe. Sie erfüllen moderne Hygieneanforderungen, bieten einen hohen Tragekomfort und reduzieren gleichzeitig das Risiko von Hautreizungen und allergischen Reaktionen.
Latex oder Nitril – Was ist die bessere Wahl?

Die Entscheidung zwischen Latex- und Nitrilhandschuhen hängt vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Beide Materialien bieten zuverlässigen Schutz, unterscheiden sich jedoch in wichtigen Eigenschaften wie Elastizität, Chemikalienbeständigkeit und Allergierisiko.
Latexhandschuhe überzeugen durch ihre hohe Elastizität, eine hervorragende Passform und ein ausgezeichnetes Tastgefühl. Sie schmiegen sich eng an die Hand an und ermöglichen besonders präzises Arbeiten. Deshalb werden sie seit vielen Jahren in der Medizin, Pflege, Zahnmedizin und Kosmetik eingesetzt.
Nitrilhandschuhe sind dagegen latexfrei und bieten eine höhere Beständigkeit gegenüber vielen Chemikalien, Ölen und Fetten. Gleichzeitig verursachen sie keine Latexallergie und haben sich deshalb in Bereichen wie Tattoo-Studios, Kosmetikstudios, Pflegeeinrichtungen, Gastronomie und Industrie als moderner Standard etabliert.
Latexhandschuhe eignen sich besonders für:
- Medizin und Pflege
- Zahnmedizin
- Kosmetik
- Laborarbeiten
- Tätigkeiten mit hohem Tastgefühl
Nitrilhandschuhe eignen sich besonders für:
- Tattoo-Studios und PMU
- Gastronomie und Lebensmittelverarbeitung
- Industrie und Handwerk
- Reinigungsarbeiten
- Arbeiten mit Chemikalien, Ölen und Fetten
- Personen mit Latexallergie
Wer auf maximale Elastizität und ein besonders natürliches Tragegefühl Wert legt, findet in Latexhandschuhen eine ausgezeichnete Lösung. Wer Allergierisiken vermeiden oder mit Chemikalien arbeitet, ist in den meisten Fällen mit Nitrilhandschuhen besser beraten.
Unser Tipp: Für die meisten professionellen Anwendungen gelten Nitrilhandschuhe heute als die vielseitigere Wahl. Latexhandschuhe bleiben jedoch eine hervorragende Alternative, wenn ein besonders gutes Tastgefühl und eine optimale Passform im Vordergrund stehen.
Sind gepuderte Latexhandschuhe verboten?
Gepuderte Latexhandschuhe sind grundsätzlich nicht verboten. Aufgrund des erhöhten Allergierisikos und der gestiegenen Hygieneanforderungen werden sie jedoch in vielen medizinischen Einrichtungen und professionellen Arbeitsbereichen kaum noch verwendet. Der feine Puder kann Latexproteine in der Luft verteilen und dadurch allergische Reaktionen begünstigen. Außerdem können Pulverrückstände Arbeitsflächen, Instrumente, Wunden oder Lebensmittel verunreinigen.
Aus diesen Gründen setzen die meisten Betriebe heute auf puderfreie Latexhandschuhe oder direkt auf latexfreie Nitrilhandschuhe. Für Medizin, Pflege, Gastronomie, Lebensmittelverarbeitung und Kosmetik gelten puderfreie Einmalhandschuhe inzwischen als moderner Standard.
Kurz zusammengefasst:
- ✅ Puderfreie Latexhandschuhe sind heute der Standard im professionellen Einsatz.
- ✅ Gepuderte Latexhandschuhe sind nicht grundsätzlich verboten, werden jedoch nur noch selten verwendet.
- ✅ In vielen Bereichen werden alternativ latexfreie Nitrilhandschuhe eingesetzt, um das Allergierisiko zusätzlich zu reduzieren.
Wann sind Latex-Handschuhe sinnvoll?
Latexhandschuhe überzeugen durch ihre hohe Elastizität, ein ausgezeichnetes Tastgefühl und eine präzise Passform. Deshalb werden sie bis heute in vielen professionellen Bereichen eingesetzt und sind überall dort gefragt, wo präzises Arbeiten und ein hoher Tragekomfort im Vordergrund stehen.
Geeignet für:
✅ Medizinische Untersuchungen und Pflege
Wenn ein hohes Tastgefühl und präzises Arbeiten erforderlich sind, bieten Latexhandschuhe einen spürbaren Vorteil. Sie passen sich optimal an die Hand an und ermöglichen eine ausgezeichnete Fingerfertigkeit.
✅ Kosmetik- und Beauty-Anwendungen
Durch ihre flexible Passform eignen sich Latexhandschuhe ideal für kosmetische Behandlungen, Nageldesign, Gesichtsbehandlungen und viele weitere Beauty-Anwendungen.
✅ Gastronomie und Lebensmittelverarbeitung
Viele Latexhandschuhe sind für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet und bieten einen angenehmen Tragekomfort bei kurzen bis mittleren Einsatzzeiten.
✅ Allgemeine Hygiene- und Reinigungsarbeiten
Für hygienische Arbeiten und leichte Reinigungsaufgaben bieten Latexhandschuhe zuverlässigen Schutz sowie einen hohen Tragekomfort.
Wann sind Nitrilhandschuhe die bessere Wahl?
In vielen Bereichen haben sich Nitrilhandschuhe inzwischen als moderner Standard etabliert. Sie sind latexfrei, besonders robust und bieten eine hohe Beständigkeit gegenüber zahlreichen Chemikalien, Ölen und Fetten.
Empfehlenswert bei:
✅ Tattoo-Studios und Permanent Make-up
Nitrilhandschuhe sind latexfrei, sehr reißfest und werden von vielen Studios aufgrund ihrer hohen Belastbarkeit bevorzugt.
✅ Kontakt mit Ölen, Fetten und Chemikalien
Nitril bietet in vielen Anwendungsbereichen eine deutlich höhere Chemikalienbeständigkeit als Latex.
✅ Personen mit Latexallergie
Wer empfindlich auf Naturlatex reagiert oder das Allergierisiko vermeiden möchte, sollte auf latexfreie Nitrilhandschuhe ausweichen.
Latex oder Nitril – was ist besser?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht, denn beide Materialien haben ihre Stärken. Latexhandschuhe überzeugen durch ihre hohe Elastizität, ihre ausgezeichnete Passform und ihr hervorragendes Tastgefühl. Nitrilhandschuhe sind dagegen latexfrei, besonders widerstandsfähig und bieten eine höhere Beständigkeit gegenüber vielen Chemikalien.
Kurz zusammengefasst:
✅ Latex: Hervorragendes Tastgefühl, hohe Elastizität und optimaler Tragekomfort.
✅ Nitril: Latexfrei, chemikalienbeständig und für viele professionelle Anwendungen die vielseitigere Wahl.
Für Tattoo-Studios, Kosmetik, Gastronomie und viele medizinische Einrichtungen gelten Nitrilhandschuhe heute als moderner Standard. Latexhandschuhe bleiben dennoch eine ausgezeichnete Wahl, wenn höchste Präzision und ein besonders natürliches Tragegefühl gefragt sind.
Unsere Empfehlung für hochwertige Latexhandschuhe
Wer hochwertige Latexhandschuhe sucht, sollte auf wichtige Qualitätsmerkmale wie eine puderfreie Ausführung, eine hohe Elastizität, eine gute Passform sowie Zertifizierungen nach EN 455 und EN ISO 374 achten. Ebenso sind ein niedriger AQL-Wert, texturierte Fingerspitzen und eine ausreichend lange Stulpe wichtige Kriterien für den professionellen Einsatz.

Unsere Empfehlung sind die Unigloves Select Black 300. Die puderfreien Latexhandschuhe verfügen über eine extra lange Stulpe von 295 mm und bieten dadurch zusätzlichen Schutz im Bereich des Handgelenks. Dank ihrer hohen Elastizität, texturierten Fingerspitzen und der medizinischen Zertifizierung eignen sie sich ideal für Medizin, Pflege, Kosmetik, Gastronomie und viele weitere professionelle Einsatzbereiche.
➡️ Zum Unigloves Select Black 300 – Schwarze Latexhandschuhe 1000 Stück
Wer aufgrund einer Latexallergie oder aus hygienischen Gründen auf latexfreie Handschuhe setzen möchte, findet mit den BLACK WAVE Nitrilhandschuhen eine ausgezeichnete Alternative. Sie überzeugen durch ihre hohe Reißfestigkeit, ihre Chemikalienbeständigkeit und ihr hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
➡️ Latexfreie Alternative: BLACK WAVE Nitrilhandschuhe entdecken
Richtige Nutzung von Latexhandschuhen
Damit Latexhandschuhe ihre Schutzfunktion optimal erfüllen, sollten sie richtig angezogen, getragen und entsorgt werden.
Anziehen:
- Hände gründlich waschen und vollständig trocknen.
- Handschuh am Stulpenrand greifen.
- Handschuh vorsichtig über die Hand ziehen.
- Die Stulpe vollständig über das Handgelenk ziehen.
- Anschließend den zweiten Handschuh anziehen.
Während der Nutzung:
- Nicht mit den Handschuhen ins Gesicht fassen.
- Beschädigte Handschuhe sofort wechseln.
- Latexhandschuhe nicht dauerhaft mit Ölen oder Lösungsmitteln verwenden.
- Handschuhe regelmäßig wechseln, insbesondere bei Verschmutzung oder nach längeren Einsatzzeiten.
Ausziehen:
- Den ersten Handschuh außen am Handgelenk greifen.
- Nach innen abziehen, sodass die kontaminierte Außenseite eingeschlossen wird.
- Mit der behandschuhten Hand unter den zweiten Handschuh greifen und ebenfalls nach innen abziehen.
- Beide Handschuhe fachgerecht entsorgen.
- Anschließend die Hände gründlich waschen oder desinfizieren.
Lagerung:
Latexhandschuhe sollten kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Hohe Temperaturen, UV-Licht und Ozon können das Material schneller altern lassen. Bei sachgemäßer Lagerung behalten hochwertige Latexhandschuhe ihre Eigenschaften über die gesamte empfohlene Haltbarkeitsdauer.
Fazit: Sind Latexhandschuhe noch zeitgemäß?
Ja – Latexhandschuhe haben auch heute noch ihren festen Platz im professionellen Einsatz. Sie überzeugen durch ihre hohe Elastizität, ein ausgezeichnetes Tastgefühl und eine ergonomische Passform. Besonders in der Medizin, Pflege, Zahnmedizin und Kosmetik werden sie überall dort eingesetzt, wo präzises Arbeiten gefragt ist.
Wer jedoch mit Chemikalien, Ölen oder Fetten arbeitet oder das Risiko einer Latexallergie vermeiden möchte, ist mit hochwertigen Nitrilhandschuhen häufig besser beraten. Sie sind latexfrei, besonders widerstandsfähig und haben sich in vielen Bereichen wie Tattoo-Studios, Gastronomie, Industrie und Pflege als moderner Standard etabliert.
Kurz zusammengefasst:
Latexhandschuhe eignen sich besonders für:
- Medizin und Pflege
- Zahnmedizin
- Kosmetik
- Präzise Arbeiten mit hohem Tastgefühl
Nitrilhandschuhe eignen sich besonders für:
- Tattoo-Studios und PMU
- Gastronomie
- Industrie und Handwerk
- Arbeiten mit Chemikalien
- Personen mit Latexallergie
Letztendlich hängt die richtige Wahl vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Wer Wert auf ein besonders natürliches Tragegefühl legt, trifft mit Latexhandschuhen eine ausgezeichnete Entscheidung. Wer eine vielseitige, latexfreie und chemikalienbeständige Lösung sucht, findet in Nitrilhandschuhen die passende Alternative.
➡️ Alle Latexhandschuhe entdecken
➡️ Alle Nitrilhandschuhe entdecken
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sind Latexhandschuhe gefährlich?
Nein. Latexhandschuhe sind grundsätzlich sicher und bieten einen zuverlässigen Schutz im professionellen Einsatz. Menschen mit einer Latexallergie sollten jedoch auf latexfreie Alternativen wie Nitrilhandschuhe ausweichen.
Kann ich eine Latexallergie entwickeln?
Ja. Besonders Personen, die regelmäßig Latexhandschuhe tragen, können im Laufe der Zeit eine Latexallergie entwickeln. Typische Symptome sind Hautrötungen, Juckreiz, Hautausschlag oder Atembeschwerden.
Sind gepuderte oder puderfreie Latexhandschuhe besser?
Puderfreie Latexhandschuhe gelten heute als professioneller Standard. Sie reduzieren das Risiko von Hautreizungen und verhindern Pulverrückstände auf Händen, Instrumenten oder Lebensmitteln.
Wie lange sind Latexhandschuhe haltbar?
Ungeöffnete Latexhandschuhe sind bei sachgemäßer Lagerung in der Regel zwei bis drei Jahre haltbar. Sie sollten kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt aufbewahrt werden.
Warum gibt es Latexhandschuhe mit unterschiedlicher Länge?
Standardmodelle besitzen meist eine Länge von etwa 240 bis 250 mm. Extra lange Latexhandschuhe bieten zusätzlichen Schutz für Handgelenk und Unterarm und eignen sich besonders für Arbeiten mit erhöhten Hygieneanforderungen.
Latex oder Nitril – welches Material ist besser?
Das hängt vom Einsatzbereich ab. Latexhandschuhe bieten ein hervorragendes Tastgefühl und eine hohe Elastizität. Nitrilhandschuhe sind dagegen latexfrei, chemikalienbeständiger und deshalb für viele professionelle Anwendungen die vielseitigere Wahl.
Für welche Bereiche eignen sich Latexhandschuhe?
Latexhandschuhe werden unter anderem in der Medizin, Pflege, Zahnmedizin, Kosmetik, Gastronomie und Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. Überall dort, wo ein hohes Tastgefühl und eine gute Passform gefragt sind, spielen sie ihre Stärken aus.
Wo kann ich hochwertige Latexhandschuhe kaufen?
Im Sortiment von Shop DE 24/7 finden Sie hochwertige puderfreie Latexhandschuhe für den professionellen Einsatz in Medizin, Pflege, Kosmetik, Gastronomie und vielen weiteren Branchen.